Sports, Medicine and Health Summit | 22. - 24. Juni 2023 I CCH Hamburg
Bewegung auf Rezept?!

Bewegungsförderung in der Prävention

Die positiven Effekte von regelmäßiger körperlicher Aktivität sowohl zur Prävention als auch zur Therapie von Erkrankungen sind erwiesen. Dies gilt für kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes mellitus, diverse Krebserkrankungen und viele weitere sogenannte „Volkskrankheiten“. Dennoch bewegt sich der Großteil unserer Gesellschaft nicht ausreichend. Die gesundheitlich relevante Dosis an Bewegung und Sport scheint in unserer von Bewegungsmangel geprägten Gesellschaft nicht hinreichend gefördert zu werden.

Mediziner*innen übernehmen als Vertrauensperson eine Schlüsselfunktion in der Gesundheits- und Bewegungsförderung. Eine ausführliche Beratung oder gar systematische Verschreibung von Bewegung in der Arztpraxis ist aber bisher eher die Ausnahme als die Regel. Studien weisen darauf hin, dass beispielsweise Allgemeinmediziner*innen für die Förderung von Bewegung empfänglich sind, aber "individuelle und organisatorische Barrieren" überwunden werden müssen.

Rezept für Bewegung

Mit dem „Rezept für Bewegung“ wurde 2004 in Berlin eine Möglichkeit der Systematisierung der Verschreibung von Bewegung durch den Berliner Sportärztebund, den Landessportbund und die Berliner Ärztekammer eingeführt. Im Anschluss wurde das Konzept von der Bundesärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) weiterentwickelt und 2012 Rahmenbedingungen für eine bundesweite Einführung geschaffen. Auch das American College of Sports Medicine und die Europäische Gesellschaft für Sportmedizin (EFSMA) starteten Programme wie „Exercise prescription for health“. Diese Bemühungen haben bisher nicht zu einer breiten Akzeptanz und Umsetzung eines Rezepts für Bewegung geführt.

Förderung von Bewegungsangeboten

Darüber hinaus bedarf es einer Förderung und Ausbau entsprechender attraktiver und hochwertiger Bewegungsangebote, die die Symptome, Krankengeschichte, die bisherige Trainingserfahrung und das Krankheitsstadium der Patient*innen berücksichtigt und für alle Patient*innen gut zu erreichen sind.

Welche Hürden und Barrieren verhindern eine regelhafte Verschreibung von Bewegung durch Mediziner*innen? Wie können Arztpraxen, Krankenhäuser, Krankenkassen, aber auch Sportvereine und Anbieter von Gesundheitskursen gemeinsam Strukturen schaffen, sodass „Bewegung auf Rezept“ die Regel und nicht die Ausnahme ist und Patient*innen optimal versorgt und beraten werden?

Wir laden Sie am 17.06.2022 zu einer Podiumsdiskussion zu diesen Fragen mit Vertreter*innen aus Gesundheitspolitik, Wissenschaft, Ärzteschaft, Vereinen und Krankenkassen ein!

Agenda

Freitag,
17. Juni 2022

14:30 Uhr
Einlass
15:00 Uhr
Impulsvortrag von Prof. Dr. Winfried Banzer und Dr. Nils Schumacher
15:30 - 17:00 Uhr
Podiumsdiskussion
17:00 - 18:00 Uhr
Pressegespräch

Am Panel nehmen teil:

Christoph Holstein
Senat Hamburg
Joachim Becker
Bundesministerium
für Gesundheit
Tanja Obst
DAK-Gesundheit
Kerstin Holze
Deutscher Olympischer
Sportbund e.V.
Prof. Dr. K.-M. Braumann
Universität Hamburg

Presse und Medien

Finden Sie hier Informationsmaterial zum „Rezept für Bewegung“.

Die Akkreditierung von Journalist*innen erfolgt per Email an: smh@cpo-hanser.de

Informationsmaterial

Kontakt

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Tel.: +49 40 670882-0

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