Sports, Medicine and Health Summit | 22. - 24. Juni 2023 I CCH Hamburg

Neuigkeiten vom Summit und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP)

Kampf gegen Bewegungsmangel: Motivationsclip für #1000mehr

Kampf gegen Bewegungsmangel

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. und der Sportärztebund Nordrhein haben mit den drei Partnern diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, der Arbeitsgemeinschaft Diabetes, Sport und Bewegung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft und dem Diabetesnetz Deutschland einen Motivationsclip zur Bewegungsförderung gestartet. Unter dem Motto #1000mehr will der an die breite Bevölkerung gerichtete Clip ein Bewusstsein dafür schaffen, dass bereits zehn Minuten mehr Bewegung am Tag eine positive Wirkung auf den Körperfettanteil, den Blutdruck sowie die Blutzuckerwerte haben können.  

Sportmedizin als interdisziplinäres Fach

Bereits im Rahmen des Deutschen Olympischen Sportärztekongresses 2018 in Hamburg wurde festgestellt: die Sportmedizin arbeitet interdisziplinär und mit einem holistischen Ansatz[1]. Dabei sorgt die Verknüpfung von Mediziner*innen mit Zusatzbezeichnung „Sportmedizin“ und den entsprechenden Facharztqualifikationen für vielfältige Ausprägungen von Subspezialisierungen[2]. Grundsätzlich kann die Sportmedizin als medizinisches Fach mit drei Grundsäulen betrachtet werden: die Sporttraumatologie, der Einsatz körperlicher Aktivität in der Gesundheitsförderung und Therapie sowie der Leistungsphysiologie und Leistungsdiagnostik.

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Die Rolle der DGSP in Sport und Medizin

SMHS asks: Prof. Dr. Bernd Wolfarth

... Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. 

Er erläutert die Notwendigkeit der Interdisziplinarität in der Sportmedizin sowie das Ziel, den SMHS zu einem Fortbildungsforum zu etablieren, das nicht nur Medizin und Wissenschaft, sondern auch die Sportpraxis anspricht. 

Der Summit zu Gast in der "Global Active City" Hamburg

Die Stärkung struktureller Rahmenbedingungen zur Bewegungsförderung

Ausreichend Bewegung könnte einer Studie zufolge die Lebenserwartung der Weltbevölkerung um durchschnittlich 0,68 Jahre erhöhen. In Anbetracht weiterhin steigender Zahlen chronischer Erkrankungen sowie stagnierender Zahlen ausreichend körperlich aktiver Menschen gilt es festzustellen, dass bisherige präventive Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung erzielen konnten. Daher plädieren medizinische Fachgesellschaften, unter anderem die Deutsche ­Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP), für die Stärkung struktureller Rahmenbedingungen zur Bewegungsförderung (z. B. Initiative »Rezept für Bewegung«). 

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