Tag des Ehrenamtes

Freiwilliges Engagement im Sport

Wann lässt sich der unschätzbare Wert des Ehrenamtes im Vereins- und Verbandssport wertschätzen?

Danke – Ihr macht den Vereinssport möglich!
Moderner Vereinssport ist aktuell, trendorientiert und lebt von tausenden qualifizierten Trainer*innen und Übungsleiter*innen. Sie in ihrem - überwiegend ehrenamtlichen - Engagement wertzuschätzen, sie zu fördern und Ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich stets nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und im Rahmen angesagter Themen fortzubilden, ist eines der Kernthemen des Verbandes für Turnen und Freizeit (VTF).

Wir bedanken uns am heutigen Tag des Ehrenamtes bei allen, die sich die Zeit nehmen, um sich in Vereinen und Verbänden im Rahmen der Organisation oder Durchführung von Sportangeboten zu engagieren und im Sinne der Gemeinschaftlichkeit und Eigenverantwortlichkeit, einen großen Beitrag für die soziale Integration und Gesundheit sehr vieler Menschen zu leisten.
Danke, dass ihr unzählige Stunden in den Turn- und Sporthallen, Gymnastiksälen und rund um die Vereinsgelände investiert und euch mit Begeisterung und Überzeugung für den Vereinssport einsetzt.

Freiwilliges Engagement ist seit über 200 Jahren, dem Gründungsjahr des organisierten Sports, die tragende Säule des Sportvereins- und Verbandslebens in Deutschland. Heute sind Sportvereine zur größten Bürgerinitiative im Lande aufgestiegen: Es bestehen rund 27 Millionen Mitgliedschaften in rund 90.000 Sportvereinen. (DOSB-Presse).

Trotz der Entwicklung, dass in größeren Vereinen (mit 4 bis 5-stelligen Mitgliederzahlen) zunehmend der Bedarf besteht, Kernaufgaben der Verwaltung und des Managements in die Hand des Hauptamtes zu geben, bleiben die ehrenamtlich Engagierten die tragende Säule in der neuen „Kooperationskultur zwischen Beruf und Ehrenamt“ (vergl. Hans Jürgen Schulke „Als Vereine in Bewegung kamen“)

Zahlreiche Vereine mit weniger Mitgliedern funktionieren nach wie vor ausschließlich nach dem Selbstorganisationsprinzip, obwohl auch sie dem Druck und den Einflüssen der zunehmenden kommerziellen Anbieter in der Fitness- und Gesundheitsbranche ausgesetzt sind. Umso mehr gilt es, sie als ehrenamtliche Funktionär*innen, Übungsleiter*innen und Helfer*innen in ihrem freiwilligen Arbeitsbereich zu stärken und ihnen professionelles Handwerkszeug mitzugeben. Hans Jürgen Schulke, als Experte für die Historie und Entwicklung der Vereine, unterstreicht ihr Potenzial zur Kompetenzerweiterung: „Vereine sind kein starres Gerüst, Mitglieder und gewählte Verantwortliche werden im gesellschaftlichen Wandel neue Inhalte und Strukturen, vor allem Begeisterung entwickeln. Das war und ist ihre Stärke.“ Der Verband für Turnen und Freizeit unterstützt seine Mitgliedsvereine in der Förderung von Kreativität und neuer Ideen sowie in der Anpassung an aktuelle gesellschaftliche Trends und der Angebotsentwicklung nach neuestem Wissensstand - und das seit über 40 Jahren. Bereits 1974 richtete der VTF – damals noch als „Hamburger Turnverband“ erstmals den Kongress "Aktive Freizeit" aus. Ihm folgten zahlreiche Kongresse und Fachtagungen, zu denen auch der erfolgreiche Internationale Hamburger Sport-Kongress gehört.

In seiner 10. Ausgabe im Oktober 2020 geht der VTF mit seinem Sport-Kongress einen weiteren qualitativen Entwicklungsschritt, in dem der Theorie und Wissenschaftsbereich sowie der Therapiebereich erweitert und gestärkt wird. Das neue Bildungsevent mit innovativem Format ist der „Sports, Medicine & Health Summit.“ Ausgeweitete Themenangebote aus den Bereichen Sport, Medizin und Wissenschaft werden in Vorträgen, Workshops und neuen Präsentationsformaten über hochkarätige Referent*innen präsentiert und miteinander verknüpft. Der Summit verbindet Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus aller Welt miteinander, schafft einen gemeinsamen Austausch und ein neues, großes Netzwerk.


Dieser Beitrag wurde vom Verband für Turnen und Freizeit (VTF) zur Verfügung gestellt.